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Tierheilpraxis Anna Wertenbroch

Klassische Homöopathie

Ihr Begründer Samuel Hahnemann (1755 – 1843) entdeckte 1799 zufällig die Wirkungsprinzipien der Homöopathie (griechisch: homoion = ähnlich, pathos = Leiden) durch einen Selbstversuch mit Chinarinde, die zu diesem Zeitpunkt gegen das Wechselfieber (Malaria) eingesetzt wurde. Dabei nahm er eine kleine Menge der Chinarinde bei völliger Gesundheit ein und konnte, solange er sie einnahm, am eigenen Leib beobachten, welche Symptome das Mittel hervorrief.

  

Nämlich ähnliche wie die, der zurzeit gasierende Wechselfieber. Setzte er die Chinarinde ab, war er wieder völlig gesund! Es war die Geburtsstunde des Simile–Prinzips welches er später definierte: „Wähle, um sanft, schnell, gewiss und dauerhaft zu heile, in jedem Krankheitsfalle eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden erregen kann als sie heilen soll.“ – „similia similibus curentur“

Die Krankheit wird also mit einem Stoff konfrontiert, der im gesunden Körper einen ähnlichen Zustand der Krankheitssymptome hervorrufen würde.

Da Hahnemann ein sehr ehrgeiziger Mensch war, sammelte er weiter Substanzen, die er an gesunden Organismen prüfte und trug die Reaktionen und Symptome zusammen bis er zusammenhängende Arzneimittelbilder gefunden hatte.

Des Weiteren probierte er neue Verarbeitungen der homöopathischen Rohstoffe aus – die Potenzierung. Hier wird nicht die Ursubstanz einer Arznei verabreicht, sondern durch Verreibung oder Verschüttelung erschlossene Informationen, die so ihre stoffliche Giftwirkung verlieren, nicht aber ihre Heilinformation. So haben die Mittel keine schädigende Wirkung auf den Organismus, denn es gibt keine Nebenwirkungen, die man aus schulmedizinischer Anwendung kennt. Hier werden die körpereigenen Selbstheilungskräfte mobilisiert, das Immunsystem zu verstärkter Aktivität angeregt und die Heilung so in Gang gebracht.

Ein weiterer positiver Effekt ist, dass nicht nur die Symptome behandelt werden, sondern vor allem die Ursachen einer Krankheit.

Durch die ausführliche Anamnese (Fallaufnahme) wird die jeweilige Krankheit im Kontext mit dem gesamten Leben des Patienten betrachtet. Hierbei interessieren nicht nur die Symptome, weswegen der Tierbesitzer gekommen ist, sondern auch sämtliche Gemütsverfassungen, Eigenheiten, Vorlieben und Abneigungen des Tieres und wann oder wodurch sich das Symptom verschlechtert bzw. verbessert ( Modalitäten).

Die erste ausfĂĽhrliche Anamnese kann bis zu einer Stunde dauern.

Hat der Homöopath das richtige Mittel gefunden und verabreicht, kommt es meist schon bald zu Reaktionen des Körpers. Damit kann der sichtbar werdende Genesungseinsatz gemeint sein. Es kann aber auch die berühmte Erstverschlimmerung eintreten. Dabei kommt es zu einer Verschlimmerung der schon vorhandenen Symptome (psychischer oder physischer Natur), die in den ersten Tagen nach der Mittelgabe auftreten, aber meist nach wenigen Tagen wieder verschwinden. In der Regel ist die Erstverschlimmerung ein gutes Zeichen, dass das Mittel im Körper wirkt.

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Tierheilpraxis

Laakenhof EnnigerStr. 41

Kreis Warendorf

Anna Wertenbroch

59269 Beckum

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