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Wenn gleich sein Bild auch von archaischen Vorurteilen geprägt ist, so ist sein Biss doch eines der ältesten
Heilmittel, die die Menschheit kennt und die Wirksamkeit in zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen zweifelsfrei dokumentiert.
Der Biss eines Egels ist beinahe schmerzfrei und initiiert eine Reihe von Heilwirkungen. Zum einen saugt sich der Egel um das dreifache seiner Körpergröße voll, bis er satt ist und abfällt. Durch
gerinnungs- hemmende Stoffe, die der Egel beim Biss abgibt, blutete die Wunde bis zu 12 Stunden nach, was gerade
bei kleineren Hunden z.B. schon als kleiner Mikroaderlass fungiert. Aderlässe sind ab und zu gesund um
altes, krankes Blut weg zu schaffen und die Produktion von frischem gesundem Blut anzuregen.
Zum anderen wird die Thrombinbildung gehemmt. Thrombin ist ein Stoff der bei der Blutgerinnung und Wundheilung wichtig ist, aber auch wie bei der Thrombose krankhaft die Blutzirkulation stören kann.
Als weitere pharmakologische Stoffe gibt der Blutegel bei seinem Biss antiphlogistische d.h.entzündungshemmende Stoffe ab, so wie Analgetika, also Stoffe, die eine
schmerzlindernde Wirkung haben.
Bei Pferden hat sich diese Form der Therapie besonders bei Arthrose (vor allem am Schultergelenk) Spat, Sehnenentzündungen und der akuten Hufrehe bewährt.
Auch bei Hunden
spricht die Arthrose gut auf die Blutegeltherapie an. Egal ob im Schultergelenk, am Ellebogen, am Hüftgelenk oder an den Zehengelenken. Selbst bei der OCD (Knochensplitter meist im Schulter-
oder Ellebogengelenk)junger Hunden oder der Hüftgelenksdysplasie (Verformung der Hüftgelenkspfanne und/oder der Kopf des Oberschenkelknochens)
hat dieses uralte Heilmittel schon sensationelle Erfolge erzielt.
Nicht zu vergessen wären da die schmerzstillende, gerinnungshemmende und viskositätsmindernde Wirkung bei Verknöcherung der Wirbelsäule (Spondylosen) und bei der akuten Diskopathie (Quetschung
des Rückenmarks durch einen Bandscheibenvorfall), vor allem kleiner Rassen, wie z.B. Dackel
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