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Durch Untersuchungen an Asche Verstorbener fand Schüßler einen Zusammenhang zwischen der jeweiligen Todesursache und dem Mangel an bestimmten organischen Salzen (Mineralien) in der Asche (Biochemische
Theorie). Der menschliche und auch tierische Körper besteht aus zwei Hauptbestandteilen:
- organische Bestandteile (z.B. Eiweiß, Fett usw.) und
- anorganische Bestandteile (im wesentlichen in Wasser gelöste Mineralsalze)
Nach Verbrennung des Leichnam blieben immer die gleichen 12 Mineralsalze über, die er für wesentlich hielt und die er homöopathisch potenzierte. Diese gelten, trotz
neuzeitiger Erweiterung auf mittlerweile 24 Salze, noch immer als die primär wichtigsten Hauptmittel.
Die Biochemische Therapie beruht also darauf dem Körper die fehlenden notwendigen Salze wieder zuzuführen und so das Defizit, dass die Erkrankung ausgelöst hat,
auszugleichen. Da die Mineralien homöopathisch aufbereitet werden, kommt es zu einer energetischen Veränderung, die auch die Funktion und Wirkung der Mineralsalze beeinflusst. Es erfolgt eine
energetische (sog. feinstoffliche) Substitution. Die Schüßlersalze helfen dem Körper also, die mit der Nahrung aufgenommenen Mineralien für den Körper und die Zelle verfügbar und verwertbar
zu machen und gleichzeitig „füllen sie Fehlendes auf“. Dem Körper werden also auch Mineralsalze zugeführt um den Mangel zu beheben, da die heutige Nahrung ja kaum noch den Mineralsalzanteil
enthält, wie z.B. vor 100 Jahren. Die Schüßlersalze können nicht jede Krankheit heilen aber in jedem Fall Linderung ausüben, Mängel beheben und den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen. Man
kann sie sogar prophylaktisch, d.h. zur Gesunderhaltung einsetzen.
Die Einnahme der Salze ist völlig unbedenklich auch über längeren Zeitraum in höheren Dosen. Lediglich bei Diabetikern muss man
aufgrund des Milchzuckers, der Hauptbestandteil einer Tablette ist, auf die Broteinheit achten, sowie bei Weizenstärkeunverträglichkeiten (hier gibt es aber gute Mittel von Firmen ohne Gluten) Bei
schweren akuten oder chronischen Krankheiten können die Schüßlersalze als optimale Ergänzung zur Schulmedizin oder Homöopathie oder anderen Heilverfahren angewendet werden, da sie keinerlei
Nebenwirkungen haben und sie möglicherweise dazu beitragen, die Wirkung anderer Arzneimittel zu erhöhen, deren Nebenwirkungen zu vermindern und/oder die Dosis zu reduzieren. Aber auch nicht zuletzt
wegen ihrer allgemeinen Stärkung des Organismus können Mineralstoffe als Ergänzung zu anderen verordneten Arzneimitteln eingenommen werden.
Eine homöopathische Erstverschlimmerung ist in seltenen Fällen bei ganz sensiblen Patienten möglich. Eine gewisse Müdigkeit oder ein gesteigerter Urinabsatz
(evt. ungewöhnlich riechend) in den ersten Tagen der Einnahme ist positiv zu bewerten
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